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Erfolgreiches noch besser machen
Vorne mitzufahren bedeutet, sich ständig zu verbessern, einen kontinuierlichen Prozess von Innovation und Kontrolle anzustreben und dabei die Messlatte immer höher zu setzen. Für das amerikanische Rennen heißt das zum einen, die Performance zu steigern und zum anderen den Regeln der NASC gerecht zu werden.
Der 6 m² große Solargenerator wird abgenommen, zerlegt, die einzelnen Zellen geprüft und nach ihrer Leistung sortiert. Eine Neu-Positionierung der Zellen sorgt für eine Anpassung ihrer Leistung an die Einstrahlungsverhältnisse des amerikanischen Sonnenlichts. Dabei muss zeitgleich die Allwettertauglichkeit von SolarWorldNo.1 sichergestellt werden, d.h. die Zuleitungen zu jeder Zelle müssen abgedichtet, die gesamte Elektronik vor eindringendem Wasser geschützt werden. Auch die Anbringung eines Scheibenwischers muss überlegt werden.
Die Lithium-Ionen-Akkus bekommen ein neues Management-System und werden ab jetzt aktiv gekühlt. Um den Sicherheitsanforderungen der Amerikaner gerecht zu werden, muss der Überrollbügel versteift und der Einstiegsmechanismus so optimiert werden, dass ein Ausstieg in weniger als 10 Sekunden erfolgen kann. Eine gelbe Signalleuchte auf dem Dach wird die Sicherheit im fließenden Verkehr erhöhen.
Zuletzt wird sogar der Sound von SolarWorldNo.1 verbessert: das Reglement verlangt eine lautere Hupe. Damit wird der Racer auch in größerer Entfernung gut zu hören sein.
Die Zukunft – dem Alltag immer näher
2 Türen, 2 Sitze, einmal um die Welt – so lauten die Designvorgaben für die neueste Entwicklung aus der Bochumer Solarracer-Manufaktur. Der neue Solarracer heißt SolarWorld GT (SolarWorld Gran Turismo) und hat bereits die ersten Fahrten gemeistert.
SolarWorld GT
Die Hochschule Bochum will den Weg der alltagstauglichen, solaren Elektromobilität konsequent weiter gehen. Die Entwicklung von der ‚rollenden Tischtennisplatte‘ MadDog III zu einem praktischen Auto ist deutlich erkennbar. Erstmalig erfolgt der Einstieg über zwei Fahrzeugtüren, nicht wie bisher durch das Aufklappen einer Oberschale. Die zweischalige Bauweise wurde durch eine selbsttragende Konstruktion ersetzt.
Die zwei Sitzplätze des SolarWorld GT bieten viel Spielraum für Möglichkeiten, z.B. eine Auswertung der zahlreichen Messdaten direkt im Fahrzeug. Zudem überzeugt der Solarracer mit einer verbesserten Energieeffizienz und einem ansprechenden Design.
Technische Daten
Fahrzeugtyp
| Solarbetriebenes Elektrofahrzeug mit 2 Türen und 2 Sitzplätzen, zudem vier Räder für ein stabiles Fahrverhalten. Straßenzulassung beantragt. |
Fahrzeugabmessungen
| Länge | 4100 mm |
| Breite | 1600 mm |
| Höhe | 1335 mm |
Fahrzeuggewicht
| Leergewicht (ohne Fahrer) |
ca. 260 kg |
Fahrleistung
| Simulationswert ∅- Geschwindigkeit |
50 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | über 100km/h |
Aerodynamik
| Luftwiderstandsbeiwert Cw Windkanal |
0,14 |
Solargenerator
| Wirkungsgrad (Zelle) | max. 29,2% |
| Peak- Gesamtleistung auf GT-Dach | 823 W |




