Die Weltumrundung

Die Weltumrundung

Die Idee und Konzeption

Seinem Namen SolarWorld Gran Turismo, macht der brandneu entwickelte Solarracer der Hochschule Bochum künftig alle Ehre. Denn die Studenten streben ein ehrgeiziges Ziel an: Erstmalig in der Geschichte mit einem energetisch autark betriebenen Solar-Fahrzeug die Welt zu umrunden. Die Vorbereitungen dieses großen Ereignisses sind bereits abgeschlossen und Mitte Oktober 2011 wurde die erste Etappe der Weltumrundung mit der Teilnahme an der diesjährigen World Solar Challenge in Australien gemeistert. Nach einer weiteren Fahrt durch Neuseeland werden unterschiedliche Länder der Kontinente Nordamerika, Nordafrika, Europa und Asien durchquert. Wenn 34.000 Kilometer und zwei Äquatorüberquerungen gemeistert wurden, soll nach circa einem Jahr der Ausgangspunkt wieder erreicht werden.

Die Route der Weltumrundung

Karte zur Weltumrundung des Solarautos SolarWorld GT

Für eine offizielle Weltumrundung müssen mindestens 28.500 Kilometer auf dem Land zurückgelegt werden. Wenn die Weltumrundung funktioniert, stellt SolarWorld GT mehrere Weltrekorde auf. Im Guinness Buch der Rekorde ist unter anderen angemeldet:

• Die längste gefahrene Strecke mit einem Solarfahrzeug

Die Mission und Motivation

Die Weltumrundung demonstriert die Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit von Fahrzeugen mit Leichtbau und hoher Energieeffizienz unter realen Bedingungen. Der vollständig autark betriebene Zweisitzer mit PKW-üblichen Abmaßen soll damit nicht zuletzt weiteres Interesse für regenerative Energien und deren Potential wecken. Das SolarCar Team versteht sich dabei als Botschafter für eine nachhaltige Mobilität, entwickelt und gebaut von jungen angehenden Ingenieuren aus NRW, die der Welt das Markenzeichen „German Engineering“ auf eine völlig neue Art und Weise präsentieren.

Die Weltumrundung – Problem Based Learning im großen Stil

Die Planung, Budgetierung, Organisation und Konstruktion des weltweit einmaligen Lehrforschungs-Projekts liegt in den Händen von 30 Studierenden der Hochschule Bochum, die von der gesamten Hochschule unterstützt werden. Die angehenden Ingenieure und Betriebswissenschaftler sollen durch dieses Projekt im Sinne des PBL-Ansatzes interkulturelle Erfahrungen sammeln, ihre Fach-, Methoden- sowie Sozialkompetenzen erweitern und lernen in einem dynamischen Umfeld, unvorhersehbare Situationen selbständig zu meistern. Einen wichtigen Erfolgsfaktor stellt die fächerübergreifende Zusammenarbeit dar, denn dadurch werden alle benötigten Kompetenzen in das Projekt eingebunden. Dieses Projekt wäre ohne die langjährige Unterstützung großer internationaler Sponsoren, wie z.B. DHL, SolarWorld und BASF nicht möglich.